Von Schliff und Feinschliff – Aufstieg des Phönix Teil 1

Heik

Wie bereits in unserem Video zum Crowdfunding angekündigt, habe ich das große Glück, dass die Trommeln von meinem Schlagzeug nicht verbrannt sind. Die waren lackiert und nicht foliert – das hat die Kessel vor dem Feuer einigermaßen bewahrt. Natürlich sind diese vollends mit Ruß versaut und es bedarf einiger Schleifarbeiten, um sie wieder spielbar zu machen.

Die Schießbude besteht aus einer 24 Zoll Bassdrum, einer 14 Zoll Snare und Toms in den Größen 12, 14 und 16 Zoll. Die Snare habe ich relativ schnell wieder zurecht bekommen (die soll auch ein bischen dreckig bleiben). Am 14er Tom habe ich dann den ersten Testlauf vorgenommen. Und siehe da – nach rund fünf Stunden Schleifen sieht der Kessel doch schon ganz schick aus. Wieder Farbe drauf lackieren? Nein – ich finde das helle Holz mit seinen Spuren vom Inferno recht gut und werde das einfach so mit Klarlack konservieren.

Die Hardware-Teile (Beckenständer, Schrauben, Verschlüsse etc) habe ich ja schon im Januar und Februar komplett gesäubert und poliert (siehe Metal-Dont-Burn). Wenn die Kessel fertig sind, kann das ganze wieder zusammengeführt werden. Einen Satz neue Felle rundherum und ich bin wieder startklar.

Aufgrund der aktuellen Wetterlage bin ich leider ziemlich eingeschränkt, was den Fortschritt an diesem Projekt angeht. Aber sobald die Sonne sich wieder blicken lässt, kann die Restauration weitergehen und in ein paar Wochen kann ich wieder richtig Lärm machen :)